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Abschied - Brechts letzter Sommer

Produktion:
Novoskop Film, WDR, ORB, SWR, arte, Studio Babelsberg
Regie:
Jan Schütte
Hauptdarsteller:
Jeannette Hein, Samuel Fintzi, Josef Bierbichler, Elfriede Irrall, Monika Bleibtreu
Herstellungsjahr:
2000
Funktion:
Projektentwicklung

Abschied in Berlin

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Antonio Skarmeta
Hauptdarsteller:
Käte Jaenicke, Bernhard Veith
Herstellungsjahr:
1984/85
Format:
16mm
Auftraggeber:
ZDF Kleines Fernsehspiel
Inhalt:

Unspurig, gar verworren, doch nicht unkomisch kommt dieser Ausbruchsversuch zweier Alter daher. Zu eng ist es geworden in der Berliner Wohnung, die drei Generationen einer chilenischen Einwandererfamilie gemeinsam bewohnen, als der gelähmte Großvater beschließt, in die chilenische Heimat zurückzukehren. Unter den argwöhnischen Blicken und begleitet von ohnmächtigen Handlungsversuchen der anderen Familienmitglieder macht er sich mit seiner Frau und einem Onkel auf den Weg. Ihre Odyssee durch Berlin währt genau einen Tag. Voller Poesie verarbeitet der Regisseur eigene Lebenserfahrungen und zeichnet damit eine Geschichte, deren ernsthafter Anspruch auch durch den eigenwilligen Humor nicht zu verkennen ist.

Alles auf Anfang

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, WDR
Regie:
Reinhard Münster
Hauptdarsteller:
Harald Juhnke, Udo Samel
Herstellungsjahr:
1993/94
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1994, Wettbewerb
Inhalt:

Viktor Rote ist scheinbar überglücklich. Sein neuer Film ist ein absoluter Hit. Viktor hat bis jetzt jedoch verheimlicht, dass nicht er das Drehbuch geschrieben hat, sondern sein Bruder Richard. Weil der Film so erfolgreich ist, will der Studiochef, Georg Kuballa, unbedingt eine Fortsetzung des Films produzieren. Kuballa steht unter Druck, denn seine Frau, die gleichzeitig Eigentümerin der Firma ist, gibt ihm eindeutig zu verstehen, was er zu tun hat. Diese Situation ruft Konflikte und Intrigen hervor, von denen ein Chauffeur und ein außerordentlich gewieftes Groupie profitieren.

Bella Donna - Kann denn Liebe Sünde sein?

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, SFB, WDR
Regie:
Peter Keglevic
Hauptdarsteller:
Krystyna Janda, Karl-Friedrich Praetorius, Brigitte Horny, Erland Josephson, Angela Gockel
Herstellungsjahr:
1982
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1983, Un certain regard
Inhalt:

„Bella Donna“, der erste Spielfilm von Regisseur Peter Keglevic, erzählt die Geschichte des depressiven und nach dem Sinn seiner Existenz suchenden Saxophonisten Fritz. Er ist ohne Job und schwärmt für Lena, obwohl seine aktuelle Freundin an Krebs stirbt. Lena ist Sängerin auf einem Musikdampfer im Berlin der Zwanziger Jahre und wird von zahlreichen Verehrern umgarnt. So auch von Max, der stets einen geistreichen, jedoch eher verwelkten Witz auf den Lippen hat und gern den Charmeur gibt.
Im glitzernden Showbiz der Goldenen Zwanziger wird das altbekannte Spiel um Liebe, Eifersucht und Konkurrenz zum Besten gegeben.

Blinde Leidenschaft

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Sven Severin
Hauptdarsteller:
Claude-Olivier Rudolph, Erwin Grosche, Leslie Malton, Peter Fitz
Herstellungsjahr:
1986/87
Format:
16mm
Auftraggeber:
ZDF
Inhalt:

Witzig, einfühlsam und frech beleuchtet der Film das Insidergebaren der Welt der Medienkreativen. Geschieden, Autor, erfolglos. So könnte die Kurzfassung des Lebenslaufs des Protagonisten lauten, als er beschließt, es seinem Freund und Berufskollegen gleichzutun. Inspiriert von fremdem Erfolg verfasst er ein Drehbuch, dessen Konsequenzen selbst das Unerwartete übersteigen.

Bomber und Paganini

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff & Nicos Perakis Filmproduktion, Sascha-Filmproduktion
Regie:
Nicos Perakis
Hauptdarsteller:
Mario Adorf, Tilo Prückner, Hannelore Elsner, Hark Bohm, Hannelore Schroth, Heinrich Schweiger, Otto Tausig, Barbara Valentin, Margot Werner
Herstellungsjahr:
1976
Format:
35mm
Inhalt:

Die beiden Kleinkriminellen Bomber und Paganini tun sich für einen Raubüberfall zusammen, der von ihrer Gaunerbande nicht genehmigt ist. Nachdem sie den Safe geknackt haben, geraten sie in heftigen Streit und landen im Krankenhaus. Bomber verliert sein Augenlicht, Paganini ist fortan gelähmt. Ihre schweren Behinderungen ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass sich die beiden Ganoven noch nie gemocht haben. Da die zwei Streithähne allerdings nach dem Raubüberfall von ihrer ehemaligen Bande ausgeschlossen werden, sind sie unweigerlich aneinander gebunden.
Zunächst finden sie Unterschlupf bei Bombers Mutter, die kurz darauf an einem Herzinfarkt stirbt. Als dann auch noch das Haus zwangsversteigert wird, scheint das chronische Unglück unabwendbar. Sie planen einen Rachefeldzug gegen ihre ehemaligen Banditenkollegen und erhoffen sich davon nicht nur Genugtuung, sondern auch eine hübsche Summe Geld. Der Ausgang ihres Coups ist ungewiss.

Comeback

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Reinhard Hauff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Rocco-Film, Pro-ject Filmproduktion, WDR
Regie:
Christel Buschmann
Hauptdarsteller:
Eric Burdon, Julie Carmen, Michael Cavanaugh, Jörg Pfennigwerth, John Aprea, Blackie Dammett, Edwin Craig
Herstellungsjahr:
1982
Format:
35mm
Inhalt:

Rocco ist ein Rockstar auf dem Höhepunkt seiner Karriere, die Musikindustrie scheint einen mörderischen Druck auf ihn auszuüben und er verlässt seine Frau, sein Kind und sein Haus in Kalifornien, um ein neues Leben in Berlin zu beginnen.
Sein persönliches Comeback ist die Rückkehr auf die Straße:zurück zu seinen Wurzeln und hinein in die Anonymität der Großstadt und vor allem hinein in die Fremde. Der Abstieg ist unaufhaltsam, während des Versuchs dem Kommerz der großen amerikanischen Musikindustrie zu entkommen. Allein mit sich selbst und seiner Musik findet Rocco die Freiheit und vor allem die Liebe zur Musik wieder. Doch sein altes Leben holt ihn ein. Seine Frau hat ein Verhältnis mit seinem früheren Anwalt und die Plattenbosse bedrohen sein Leben, um auch noch mit Roccos Tod Geld zu machen.

DAS AUTOGRAMM / L´AUTOGRAPHE

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Dr. Bernd Grore
Produktion:
Provobis Gesellschaft für Film und Fernsehen, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Euro-American-Films, ZDF
Regie:
Peter Lilienthal
Hauptdarsteller:
Juan José Mosalini, Angel del Villar, Anna Laretta, Georges Géret, Hanns Zischler, Pierre Bernard Douby, Nikolaus Dutsch
Herstellungsjahr:
1984
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1984, Wettbewerb; Deutscher Filmpreis 1985
Inhalt:

Der Film, der die Unterdrückungspolitik und den Widerstand in Lateinamerika thematisiert, führt zwei unpolitische Menschen zusammen, die aufgrund äußerer Umstände gezwungen sind, politisch Stellung zu beziehen. Der Boxer Toni und der Bandoneonspieler Daniel sollen bei einem Volksfest in einer lateinamerikanischen Provinzstadt auftreten. Toni verliebt sich dabei in die Tochter eines einflussreichen Rechtsanwalts des Ortes und versucht die junge Liebe geheim zu halten. Daniel indessen erfährt immer mehr über die Gräueltaten der Junta und weigert sich deshalb, einer Zivilstreife ein Autogramm zu geben. Es kommt zu einer Auseinandersetzung, bei der ihm Toni zu Hilfe eilt und sich an der Hand verletzt. In einem bevorstehenden Boxkampf ist Toni seinem Gegner aufgrund seiner Verletzung unterlegen. Dennoch glaubt er an einen fairen Kampf…

DAVID

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, FFAT Film Fernsehen Autoren Team GmbH, Project Filmproduktion, ZDF, Dedra Pictures
Regie:
Peter Lilienthal
Hauptdarsteller:
Mario Fischel, Valter Taub, Irena Vrkljan, Eva Mattes, Dominique Horwitz, Torsten Henties, Nikolaus Dutsch, Gustav Rudolf Sellner, Erika Runge
Herstellungsjahr:
1979
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1979
Inhalt:

Noch während des Purim-Festes, als die Hitlerjugend schon antisemitische Parolen durch die Straßen ruft, glaubt Rabbi Singer, dass er und seine Familie in Deutschland sicher seien. Einige Jahre später verweigern die Deutschen seinem Sohn David den Zutritt zur Schule. Antisemitische Demonstrationen, brennende Synagogen und schließlich die Deportation der Eltern beweisen es:Der Holocaust kennt kein Erbarmen.

Nun fürchtet der junge David um sein Leben; sucht in allgegenwärtiger Angst vor der Entdeckung einen Weg, Deutschland zu verlassen. Unter falschem Namen und ohne Judenstern bekommt er Arbeit bei einem deutschen Fabrikanten in Berlin. Ihm vertraut sich David an und erhält einen gefälschten Pass, der zur ersehnten Flucht verhilft.

DEAR MR. WONDERFUL

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, WDR, SFB
Regie:
Peter Lilienthal
Hauptdarsteller:
Joe Pesci, Ivy Ray Browning, Frank Vincent, Karen Ludwig, Evan Handler
Herstellungsjahr:
1982
Format:
16mm + 35mm blow up
Preise/Festivals:
Filmband in Gold für Regie, 1983 Bundesfilmpreis
Inhalt:

Ruby lebt zusammen mit seiner Schwester und deren Sohn in einer New Yorker Vorstadt. Er träumt vom großen Glück und eröffnet eine Bar. Das Glück scheint dem stolzen Barbesitzer und Entertainer hold, bis Bauspekulanten seine Bar abreißen wollen. Ruby versucht alles, um seinen Lebenstraum zu retten. In letzter Sekunde findet Ruby einen Ausweg und schmiedet schon bald darauf wieder Zukunftspläne.
Der Film erzählt vom Leben am Rande New Yorks, vom Alltag und von Familiengeschichten.

DER ACHTE TAG

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, WDR, Reinhard Münster Filmproduktion, Martin Theo Krieger Filmproduktion
Regie:
Reinhard Münster
Hauptdarsteller:
Katharina Thalbach, Heinz Hönig, Klaus Pohl, Fritz Schediwy
Herstellungsjahr:
1990
Format:
35mm
Inhalt:

Als die ehrgeizige Journalistin Vera Pukall mit den Recherchen zu ihrer Story über einen großen Gen-Konzern beginnt, ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt.
Dr. de Vries, einer der führenden Forscher der betroffenen Firma, ist bereit sich mit ihr zu treffen. Jedoch findet Vera am Treffpunkt nur noch seine Leiche. Kurze Zeit später wird auch Baalbeck, ein weiterer Informant von Vera, vor ihren Augen erschossen. Obwohl sie Morddrohungen bekommt, lässt sie sich nicht einschüchtern und findet heraus, dass die Kinder von de Vries und Baalbeck nicht nur Retortenbabys sind, sondern sich auch noch wie eineiige Zwillinge gleichen.
Dann lernt sie den ominösen Dr. Winter kennen, der ein dunkles Geheimnis birgt. Schließlich erfährt Vera die schreckliche Wahrheit …

DER PASSAGIER - WELCOME TO GERMANY

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, George Reinhard-Productions, Road Movie
Regie:
Thomas Brasch
Hauptdarsteller:
Toni Curtis, Katharina Thalbach, Birol Ünel, Gedeon Burkhardt
Herstellungsjahr:
1987/88
Format:
35mm
Auftraggeber:
Filmfestspiele Cannes 1988, Wettbewerb
Inhalt:

Der jüdische Erfolgsregisseur Cornfield kehrt in den 80er Jahren aus den USA nach Deutschland zurück. Hier hat er vor 45 Jahren als einer von 13 jüdischen Komparsen in einem antisemitischen Propagandafilm mitgewirkt. Als Gegenleistung wurde ihm und seinen Freunden die Freiheit versprochen. Das Versprechen wurde jedoch nie eingehalten und der junge Cornfield beging aus Angst einen Fehler, der ihn sein Leben lang verfolgte:Er verriet einen Freund und machte sich so mitschuldig an dessen Tod. Von seinem schlechten Gewissen geplagt will Cornfield einen Dokumentarfilm über die Umstände der damaligen Ereignisse drehen und auf diese Weise seine Schuld sühnen.

DIE SACROWER HEILANDSKIRCHE

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Rundfunk Berlin-Brandenburg
Regie:
Jens Arndt
Herstellungsjahr:
2018
Format:
HD 16
Inhalt:
Nur wenige Gebäude in der Region Berlin-Brandenburg sind so bedeutende steinerne Zeugen der Zeit wie die Sacrower Heilandskirche, Der wunderschöne Bau an der Havelbucht wurde 1844 von Ludwig Persius nach Zeichnungen des kunstbegabten und Italien-liebenden Königs Friedrich Wilhelm IV. gebaut. In der Zeit des Kalten Krieges wurde die Kirche dann zu einem eindringlichen Symbol der Deutschen Teiliung. Umgeben von Mauern und Stacheldraht lag sie – für DDR-Bürger unerreichbar – hinter dem Todesstreifen. Vom Westen aus konnte man den traurigen Verfall der denkmalgeschützten „Kirche im Niemandsland“ beobachten. 1985 wurde sie mit Hilfe von Spenden aus dem Westen saniert. Damals die wohl bestbewachteste Baustelle Deutschlands.
Ein geheimnisvoller Ort, um den sich Geschichten über dramatische Fluchten und Spionage ranken. Kaum ein anderes Kirchengebäude war so eng mit der Deutschen Teilung verknüpft.

Der Aufstand

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Dr. Bernd Grore
Produktion:
Independent Film, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Provobis Gesellschaft für Film und Fernsehen, Istmo-Film, ZDF
Regie:
Peter Lilienthal
Hauptdarsteller:
Augustin Pereira, Carlos Catania, Maria Lourdes Centano de Zelaya, Óscar Castillo, Guido Saenz, Vicky Montero
Herstellungsjahr:
1980
Format:
35mm + 16mm
Preise/Festivals:
Deutscher Filmpreis 1980; Filmfestspiele Venedig, Wettbewerb
Inhalt:

Mit dem Sieg der Nationalen Befreiungsfront endet am 19. Juli 1979 die Diktatur von Somoza in Nicaragua. Der Regisseur Peter Lilienthal macht sich im November des gleichen Jahres auf, um die Ereignisse bei einer der wichtigsten Eroberungen während des Volksaufstandes, die Erstürmung der Festung  Leon, nachzuzeichnen. Gemeinsam mit Filmemachern aus Zentral- und Südamerika begleitet er ehemalige Stadtguerilla, Einwohner und auch Einheiten der Befreiungsarmee, welche die Grausamkeit des Militärs entlarven und anklagen.
Aber vor allem erzählt Lilienthal davon, wie stark diese politischen Ereignisse Beziehungen von einzelnen Familienmitgliedern beherrschen können. „Der Aufstand“ ist ein Dokumentarfilm, der die Bedeutung des Volksauftands darlegt, der in Nicaragua die Würde und Freiheit des Menschen wiederherstellen wollte.

Der Spiegel

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF, Channel Four
Regie:
Erden Kiral
Hauptdarsteller:
Nur Sürer, Suavi Eren, Hikmet Celik
Herstellungsjahr:
1984
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Venedig 1984, Wettbewerb; Filmfestspiele Bastia, Korsika 1984
Inhalt:

Der Film erzählt die traurige Geschichte der Bäuerin Zelihan und die ihres Mannes Necmettin, die in einem abgelegenen türkischen Dorf leben. Um die Ehre seiner Frau, der vom Sohn des Großgrundbesitzers nachgestellt wird, zu retten, tötet Necmettin den Widersacher und zerstört damit seine Ehe. Der Spiegel ist ein psychologisches Drama über verletzten Stolz und den Wert des Lebens in einer fremden Kultur.

Der Sturz

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Independent Film, ABS-Filmproduktion, Maran-Film
Regie:
Alf Brustellin
Hauptdarsteller:
Franz Buchrieser, Hannelore Elsner, Wolfgang Kieling, Eva Maria Meineke u. a.
Herstellungsjahr:
1978/79
Format:
35mm
Inhalt:

Den Intellektuellen Kristlein zieht es in diesem dritten Teil der „Kristlein-Trilogie“ von Autor Martin Walser nach München, wo er sein Glück als Inhaber eines Flippersalons versucht. Sein Vorhaben ist jedoch zum Scheitern verurteilt:Nachdem er das Geld seiner Frau verpulvert hat, kehrt er völlig mittellos und in psychisch labiler Verfassung zurück an den Bodensee.
Der Film fängt auf außergewöhnliche Weise den Facettenreichtum des Walser-Romans ein.

Die Metzger

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Samir (Jamal-Aldin Samir)
Hauptdarsteller:
Leyla Demir, Süleyman Galis, Kazim Demir, Katja Studt, Brigitte Böttrich, Wilfried Dziallas, Irmelin Beringer, Irmelin Beringer, Alexander Radszun
Herstellungsjahr:
1991
Auftraggeber:
ARD/BR

Die Ortliebschen Frauen

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Solaris Film, Pia Frankenberg Musik- und Filmproduktion GmbH & Co.KG, WDR
Regie:
Luc Bondy
Hauptdarsteller:
Edith Heerdegen, Libgart Schwarz, Elisabeth Stepanek, Klaus Pohl, Sonja Karzau
Herstellungsjahr:
1981
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1980; Hyéres Festival
Inhalt:

„Die Ortliebschen Frauen“ von Regisseur Luc Bondy ist ein pessimistisches Drama um eine Familie, die nach dem Tod des Vaters ums Überleben kämpft.
Zurückgelassen wurden die einfältige Mutter, die willensstarke Tochter Josefine, eine weitere Schwester sowie ein geistig zurückgebliebener Bruder. Josefine übernimmt das Zepter und kümmert sich um die Familie. Sie macht die Schwester zur Magd und zwingt ihren Bruder, im Keller zu wohnen.

Die Verliebten

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Aleksander Stojanovic
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Art Film 80, Zeta Film
Regie:
Jeanine Meerapfel
Hauptdarsteller:
Barbara Sukowa, Horst-Günter Marx, Ljiljana Kontic, Beta
Zivojinovic, Rade Serbedzija:
Herstellungsjahr:
1987
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1987, Wettbewerb
Inhalt:

In „Die Verliebten“ erzählt Drehbuchautorin und Regisseurin Jeanine Meerapfel die Geschichte von Katharina, einer ambitionierten Karrierefrau, die als Tochter jugoslawischer Gastarbeiter in Deutschland aufgewachsen und inzwischen zur erfolgreichen Fernsehjournalistin avanciert ist. Für ihre Dokumentation über die Integrationsschwierigkeiten jugoslawischer Gastarbeiterkinder reist sie in das Land ihrer Eltern. Sie trifft dort auf Peter, einen träumerischen jungen Mann aus Deutschland, der hier die Kriegsvergangenheit seines Vaters recherchiert. Zusammen besuchen sie Katharinas jugoslawische Familie. Diese glaubt, sie seien verlobt und so spielen sie dieses Spiel mit. Auf einer Busreise jedoch verlieben sie sich ineinander und erkennen, dass es mehr als nur eine Affäre sein könnte.

Die Werckmeisterschen Harmonien

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Goëss Film Airtime International Media, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, 13 Production
Regie:
Béla Tarr
Hauptdarsteller:
Djoko Rosic, Hanna Schygulla, Lars Rudolph, Peter Fitz
Herstellungsjahr:
2000
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 2000, Quinzaine des Réalisateurs; Internationale Filmfestspiele Berlin 2001, Internationales Forum des Jungen Films
Inhalt:

Die Temperaturen liegen zwanzig Grad unter Null, doch es liegt kein Schnee in der tristen ungarischen Kleinstadt. Aus der ganzen Region strömen Menschenmassen wie im Wahn in das Städtchen, um im gastierenden Zirkus die Hauptattraktion zu bewundern:einen toten Wal.
Auch der junge Außenseiter Valuska macht sich zusammen mit seinem einzigen Freund György auf den Weg, um das Monster zu bestaunen. Die schneelose Kälte und die ungewohnte Menschenmasse bringen das Städtchen bald an den Rand des Chaos’. Angestaute Aggressionen werden frei, eine destruktive emotionale Woge überrollt die Menschen, ob beteiligt oder unbeteiligt, und verwandelt den Ort in ein apokalyptisches Szenario. Einzig die Freundschaft der beiden Männer Valuska und György lässt in diesem Spektakel noch an Hoffnung und Menschenwürde glauben.

Doberstein

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Charly Weller
Hauptdarsteller:
Peer Jäger, Christian Hoenig, André Hennicke, Hannelore Elsner, Harald Kempe
Herstellungsjahr:
1993
Format:
16mm
Auftraggeber:
ZDF
Inhalt:

Doberstein ist ein Kriminalfilm der Nachwendezeit in Deutschland:Ralf Ortlieb, Deckname „Doberstein“, gehört zum äußeren Kreis einer Organisation ehemaliger Stasi-Agenten. Nach dem Fall der Mauer hat sich die Gruppe auf Wirtschaftsspionage spezialisiert. Als Doberstein einen neuen Auftrag bekommt, muss der ehemalige Auftragskiller der Stasi erkennen, dass dieses Mal er selbst auf der Abschussliste steht.

Donusa

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Kyros Film, Flash Film, WDR, Greek Film Center
Regie:
Angelika Antoniou
Hauptdarsteller:
André Hennicke, Christina Papamichou, Eva Kotamanidou, Dimitris Poulikakos
Herstellungsjahr:
1992
Format:
35mm
Auftraggeber:
Inhalt:

Die Ankunft des jungen deutschen Fotografen Stefan auf Donusa, einer kleinen abgeschiedenen Insel im Ägäischen Meer, bringt eine Familientragödie ans Licht.
Die schöne Eleni wird von ihrem Vater zum inzestuösen Verhältnis gezwungen und schließlich schwanger. Die Bewohner der Insel wissen um die Ereignisse in Elenis Familie, decken diese aber bereitwillig und verhalten sich äußerst zurückhaltend gegenüber dem fremden Fotografen. In ihrer Verzweiflung und Einsamkeit wendet sich Eleni mit einer leidenschaftlichen Geste an Stefan. Dieser ist sich nicht sicher, ob er sie richtig versteht und kurz darauf findet man die junge Frau tot auf. Elenis Vater stachelt die Dorfbewohner an, den jungen Fotografen als den Täter zu verurteilen. Stefan befindet sich in Gefahr, doch da bricht die Mutter der Toten zum ersten Mal ihr Schweigen.

Dr. Knock

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, BR
Regie:
Dominik Graf
Hauptdarsteller:
Gert Voss, Veronica Ferres, Sophie Rois, Martin Feifel, Christa Berndl, Fred Stillkrauth
Herstellungsjahr:
1996
Format:
16mm
Preise/Festivals:
Adolf Grimme Preis 1997
Inhalt:

Der Regisseur Dominik Graf erzählt die Geschichte eines diabolischen und ‚genialen’ Karlsruher Arztes, der eine Landarztpraxis in der bayrischen Provinz übernimmt. Um sein Ziel, ein lukratives Sanatorium zu errichten, realisieren zu können, müssen leere Wartezimmer, leere Kassen und gutgläubige Bürger überwunden werden. Und so intrigiert Dr. Knock rücksichtslos mit allen erdenklichen Mitteln. Er überzeugt die Dorfbevölkerung von Krankheiten, manipuliert die Menschen, schaltet Skeptiker und Gegner aus. Dr. Knock gelingt es, Macht, Ansehen und den angestrebten Besitz, für den er sogar seinen Tod in Kauf nimmt, zu erwerben. Das Unfassbare dabei:Dr. Knock bringt den Menschen in der Gemeinde zuweilen gar Glück und Anerkennung. Aber was hat es mit den blauen Briefen ohne Absender auf sich, die ständig in die Praxis flattern? Hat Dr. Knock eine Vergangenheit, die ihn selbst in der von ihm geschaffenen Provinzidylle nicht loslässt?

Dunckel

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF, Deutsche Film- und Fernsehakademie (dffb)
Regie:
Lars Kraume
Hauptdarsteller:
Sebastian Blomberg, Florian Lukas, Oliver Korittke, Isabella Parkinson, Nele Mueller-Stöfen, Peter Fitz, Horst Buchholz, Christine Harbort, Vadim Glowna
Herstellungsjahr:
1998
Format:
35mm

Echtzeit (Realtime)

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, B-pictures
Regie:
Hellmuth Costard, Jürgen Ebert
Hauptdarsteller:
Adolf Hornung, Reiner Weber, Erwin Quednau
Herstellungsjahr:
1981-1983
Format:
16mm + 35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin

Edvige Scimitt – Ein Leben zwischen Liebe und Wahnsinn

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Georg Radanovic
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF, Xanadu Film, ZDF
Regie:
Matthias Zschokke
Hauptdarsteller:
Klaus Völker, Miriam Spoerri, Pia Weibel, Ingrid Kaiser, Fritz Schediwy, Wolfgang Michael
Herstellungsjahr:
1985
Format:
16mm
Preise/Festivals:
Preis der Deutschen Filmkritik für den besten Spielfilm 1985
Inhalt:

Der Film basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen einer Frau, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. Eine junge Frau, die ihre Lebensstationen in den bekanntesten und aufregendsten Städten dieser Welt verbringt – als Dienstmädchen in London, als Kellnerin in Mailand, als Garderobiere in Palermo… Während ihrer Reisen erlebt sie die skurrilsten Geschichten und findet sich dabei selbst. Als sie gerade in Holland arbeitet, wird sie unerwartet schwanger und reist nach New York. Eine Tragödie zwingt sie, die Stadt zu verlassen…

Ein Blick - und die Liebe bricht aus

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Jutta Brückner
Hauptdarsteller:
Margarita Munoz, Marie Elena Rivera, Elida Araoz, Rosario Blefari, Regina Lamm
Herstellungsjahr:
1987
Format:
16mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1987, Internationales Forum des Jungen Films, Preis der deutschen Filmkritik, Filmfestspiele Venedig
Inhalt:

Der Film spiegelt die Debatte um den Feminismus vergangener Jahre wider. Zentrale Schwerpunkte des Films sind neben Ausbeutung, Sexismus sowie Defloration auch die selbstverschuldete Unterwerfung als Stationen des Lebensleids der Frauen.

Engel aus Eisen

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Independent Film
Regie:
Thomas Brasch
Hauptdarsteller:
Hilmar Thate, Katharina Thalbach, Ulrich Wesselmann, Karin Baal, Ilse Pagé, Horst Laube
Herstellungsjahr:
1981
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1981, Wettbewerb; Bayrischer Filmpreis 1981
Inhalt:

1948/49:Durch die sowjetische Blockade muss die Versorgung der Menschen in Westberlin mit Hilfe einer Luftbrücke gesichert werden. Die politischen Ereignisse führen zu einer Reihe von Turbulenzen und einem großen Durcheinander, das sich der junge Werner Gladow zu nutze macht, um mit seiner Bande auf Raubzug zu gehen. Sein hochgestecktes Ziel:die Vormachtstellung in der Berliner Unterwelt. Korrupte Polizisten unterstützen ihn dabei mit internen und vertraulichen Informationen. Doch mit dem Ende der Blockade wendet sich auch das Blatt für Gladow und seiner Bande…
Glaubhafte Charaktere spiegeln die Verstörung der Menschen nach dem Krieg wieder und machen dieses Erstlingswerk, beruhend auf einer wahren Begebenheit, zu einem beeindruckenden Film voller Tempo und Dramatik.

Europa in Potsdam

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Rundfunk Berlin-Brandenburg
Regie:
Jens Arndt
Herstellungsjahr:
2019
Format:
HG 16
Inhalt:

Europa liegt in Potsdam! In kaum einer anderen deutschen Stadt ist der Kontinent derart erlebbar. Was die Hohenzollern hier einst bauten – das Holländische Viertel, die russische Siedlung Alexandrowka, der englisch anmutende Cecilienhof, die Schweizerhäuser in Glienicke und die Römischen Bäder im Park Sanssouci. In der Dokumentation entdecken Studierende aus ganz Europa mit ihrem Blick all diese Orte. Immer wieder finden sie und die „Experten“ vor Ort spannende Brücken in die europäische Realität heute.

Familie Brasch

Produzentin:
Annekatrin Hendel
Co-Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
IT WORKS! MEDIEN, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Annekatrin Hendel
Darsteller:
Marion Brasch, Katharina Thalbach, Christoph Hein, Florian Havemann, Bettina Wegner, Ursula Andermatt, Joachim von Vietinghoff, Alexander Polzin, Petra Schramm, Lena Brasch, Jochen Fleischhacker, Benjamin Schlesinger
Herstellungsjahr:
2018
Format:
35mm
Inhalt:

In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.
Regisseurin Annekatrin Hendel (»Vaterlandsverräter«, »Anderson«) porträtiert in ihrem neuen Film drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen – zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung. Sie trifft die einzige Überlebende des Clans, Marion Brasch, sowie zahlreiche Vertraute, Geliebte und Freunde, unter ihnen die Schauspielerin Katharina Thalbach, der Dichter Christoph Hein, die Liedermacherin Bettina Wegner und der Künstler Florian Havemann.
FAMILIE BRASCH ist ein Zeitpanorama, das Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht, ein Epos über den Niedergang des »Roten Adels«, ein »Buddenbrooks« in DDR-Ausgabe.

Freundinnen

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Heiko Schier
Hauptdarsteller:
Meret Becker, Heino Ferch, Sebastian Koch, Nina Kronjäger
Herstellungsjahr:
1994/95
Format:
16mm
Auftraggeber:
ZDF
Inhalt:

Sophia weiß nicht, wo sie mit ihrer Beziehung zu Peter steht. Eines Abends beschließt sie, Selbstmord zu begehen, um dem ganzen ein Ende zu bereiten. Doch unerwartet lernt sie Olga kennen, die sie durch die Nacht rettet und von ihrem Vorhaben abbringt. Sie werden Freundinnen und entdecken, dass sie beide die gleichen Probleme mit ihren Partnern haben. Obwohl sie von Grund auf total verschieden sind, sind sie kaum noch voneinander zu trennen. Doch Sophie ist ebenso fasziniert von Olgas Freund…

Gorilla Bathes at Noon

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Alert Film, Ekstaza
Regie:
Dusan Makavejev
Hauptdarsteller:
Svetozar Cvetković, Anita Mancić
Herstellungsjahr:
1994
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1993, Wettbewerb, außer Konkurrenz
Inhalt:

Die Mauer in Berlin ist gefallen und das Regiment des russischen Majors Viktor Borisovitch Lazutkin wird nach Russland zurück verlegt. Leider erfährt der Betroffene Major selbst nichts davon, weil er zu diesem Zeitpunkt im Militärkrankenhaus liegt. Erst nachdem er entlassen wird, bemerkt er, dass er allein zurück geblieben ist. Seine Frau in Russland scheint ihn nicht zu erwarten, denn in ihrer gemeinsamen Wohnung lebt bereits ein anderer Mann. Viktor beschließt, in Berlin zu bleiben. Alles, was er besitzt, sind eine Paradeuniform, ein Fahrrad und ein kleiner Samowar.
Mit seinem weißen Fahrrad und einer Sowjetflagge irrt er durch Berlin und wird schließlich wegen Landstreicherei verhaftet.

GÄRTNER FÜHREN KEINE KRIEGE

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Rundfunk Berlin-Brandenburg
Regie:
Jens Arndt
Herstellungsjahr:
2017
Format:
HD 16
Preise/Festivals:
Deutscher Denkmalschutz-Preis 2017
Inhalt:
Die preisgekrönte Dokumentation erzählt die Geschichte der königlichen Parks rund um die Glienicker Brücke während der Zeit der deutschen Teilung. Die einzigartige Kulturlandschaft, das Preußische Arkadien, lag mitten im deutsch-deutschen Grenzgebiet. Mauer und Stacheldraht wurden gezogen, Sicht- und Schussfelder gerodet. Über 35 Hektar der historischen Parkanlagen wurde durch die Grenztruppen der DDR zerstört.
Im Film kommen die damals verantwortlichen Gärtner zu Wort. Sie berichten von ihrem Versuch, die ihnen anvertrauten Gartenkunstwerke gegen die Zerstörung durch die Grenze zu schützen. Und von der grandiosen Heilung des späteren UNESCO-Welterbes nach dem Mauerfall.

Hudson shad singing Comedian Harmonies

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, WDR
Regie:
Hannes Schönemann
Herstellungsjahr:
1996
Inhalt:

Musikfilm, Aufzeichnung eines Liederabends in der „Bar jeder Vernunft“ in Berlin.Einfühlsam und kompetent schildert der Regisseur Konstantin Schmidt in seinem Drama die Situation in Deutschland lebender Emigranten. Er selbst ist als Sohn deutscher Eltern in der Türkei geboren und aufgewachsen. Der Film beleuchtet Probleme der Integration, aber auch interne Unzulänglichkeiten „fremder Kulturen“ in einem „fremden Land“ mit- und untereinander. Der Protagonist ist ein türkischer Unternehmer, der eine erfolgreiche Großbäckerei in einer rheinischen Industriestadt betreibt. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten und Mentalitäten, zwischen Generationen und Fraktionen in Betrieb und Familie stellt Schmidt auf eine kritische und seriöse Weise dar.

In der Falle

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, BR
Regie:
Peter Fratzscher
Hauptdarsteller:
Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Michael Fitz
Herstellungsjahr:
1998
Format:
16mm
Auftraggeber:
BR -Tatort
Inhalt:

Ein Bauunternehmer wird im Büro seines türkischen Mitarbeiters erschlagen. Es gibt nur eine Zeugin:die junge Türkin Bengi. Doch sie lebt illegal in Deutschland. Eine Aussage würde für Bengi die Ausweisung bedeuten. Deshalb schickt sie ihre kleine Schwester zur Polizei und erschwert dadurch die ohnehin komplizierten Ermittlungen der Kommissare.

Kaltgestellt

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ABS-Filmproduktion, WDR
Regie:
Bernhard Sinkel
Hauptdarsteller:
Helmut Griem, Martin Benrath, Angela Molina
Herstellungsjahr:
1981
Format:
35mm
Auftraggeber:
WDR
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1980, Wettbewerb
Inhalt:

Berlin, zu Beginn der 80er Jahre:Der Berufsschullehrer Franz Brasch lebt allein mit seiner kleinen Tochter. Seine Frau hat sich einer linken Wohngemeinschaft angeschlossen. Eines Tages erhängt sich einer seiner Schüler. Zufällig bekommt Brasch das Tagebuch des Schülers in die Hände. Er entdeckt, dass das Landesamt für Verfassungsschutz in Berliner Schulen Jugendliche als V-Männer einsetzt. Empört lehnt er das Angebot eines V-Mannes ab, selbst Spitzeldienste zu leisten. Trotz der eindringlichen Warnungen des betroffenen V-Mannes lässt er das Tagebuch von der Lokalpresse veröffentlichen. Doch statt öffentlicher Empörung über die skandalösen Überwachungsmethoden handelt sich der Lehrer die Entlassung aus dem Schuldienst ein. Vom Dienst suspendiert, wird er nun zum Werkzeug des zwielichtigen V-Mannes, der über ihn Rache an den Auftraggebern nehmen will, die ihn nach der Aufdeckung des Skandals fallen gelassen haben. Verfassungsschutz, Senat und Polizei heften sich gemeinsam an die Fersen des unbequemen Mitwissers Brasch, der im Besitz brisanter Aufzeichnungen des mysteriösen V-Mannes ist.

Laputa

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Helma Sanders-Brahms
Hauptdarsteller:
Sami Frey, Krystyna Janda
Herstellungsjahr:
1987
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1986, Un certain regard; 10. World Film Festival Montréal
Inhalt:

Eine Liebesgeschichte in Berlin:ein französischer Architekt und eine polnische Fotografin treffen sich zu kurzen amourösen Abenteuern. Beide sind jedoch unfähig, sich für ein gemeinsames Leben zu entscheiden. Ihre Beziehung ist geprägt von dem Hin und Her zwischen Anziehung und Selbstzerstörung, Intimität und Fremdsein. Die Situation eskaliert und die Verliebten trennen sich nach einem heftigen Streit für immer.

Mauerpark

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Heiko Schier
Hauptdarsteller:
Dominic Raacke, Boris Aljionovic, Rebecca Immanuel
Herstellungsjahr:
2011
Format:
16mm
Auftraggeber:
RBB-Tatort
Inhalt:

Ritter und Stark werden im Präsidium von Vogt, einem jungen und nervigen Verrückten, aufgesucht, der behauptet, verfolgt zu werden. Ritter wirft ihn hinaus. Wenig später werden die Kommissare zur Leiche eines Mannes gerufen. Ein bekannter Anwalt wurde ermordet. Auch Vogt streunt um den Tatort im Mauerpark herum.
Ritter und Stark ermitteln in der Vergangenheit des Strafverteidigers Herzog und stoßen auf Drohbriefe eines seiner Opfer, Muller. Die Kommissare vernehmen ihn und geraten in einen Fall, der 25 Jahre zurückliegt und mit der Entführung eines Babys aus einer Industriellenfamilie zu tun hat.
Damals ging Muller als Hauptverdächtiger ins Gefängnis und die Kommissare wundern sich, dass er heute wieder als Hausmeister bei Ina Kilian, einer in Berlin bekannten Charity-Lady und Tante des damals entführten Babys lebt und arbeitet.
Sie fragen sich, was Vogt mit all dem zu tun hat, und kommen nach und nach hinter den meisterlichen Plan eines ehemaligen Opfers, das heute zum Täter wird.

Milo Milo

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion BmbH, Pro-ject Filmproduktion, ZDF, Art Editions Kinoverleih
Regie:
Nicos Perakis
Hauptdarsteller:
Mario Adorf, Andrea Ferreol, Julien Guiomar, Veruschka von Lehndorff, Andreas Katsulas
Herstellungsjahr:
1979
Format:
35mm
Inhalt:

Während einer Pariser Kunstausstellung fällt eine junge Frau durch eine ungeheure Behauptung auf. Sie ist der Überzeugung, die Venus von Milo sei eine Fälschung. Als sie kurze Zeit später auf eine griechische Insel reist, landet sie in einem Hotel, dessen eigenartige Gäste als Agenten tätig sind.

Die Inszenierung im Stil einer Slapstickkomödie will nicht nur unterhalten, sondern auch gesellschaftskritisch sein und so den Zuschauer zum Nachdenken anregen.

Mit brennender Geduld / Ardiente Paciencia

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Prole- Filme, ZDF
Regie:
Antonio Skármeta
Hauptdarsteller:
Oscar Castro, Roberto Parada
Herstellungsjahr:
1983
Format:
16mm + 35mm blow up
Preise/Festivals:
Festival Biarritz 1983
Inhalt:

Jedes Jahr, wenn der chilenische Dichter und Politiker Pablo Nureda sein Sommerdomizil auf der Isla Negra bezieht, hat der Briefträger Mario erstaunlich viel Post für ihn. Täglich erhält der Dichter Post aus aller Welt. Eines Tages ist Mario auf die Hilfe seines berühmten Freundes angewiesen. Mit Hilfe von Nuredas Liebesgeschichten will er das Herz der schönen Beatriz erobern. Beatriz verliebt sich in Mario, ihre Mutter jedoch kennt den Autor der Gedichte und macht ihm große Vorwürfe. Trotz allem entschließen sich die beiden Verliebten, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Bevor Neruda als chilenischer Botschafter nach Paris fliegt, nimmt er als Trauzeuge an der Hochzeit teil.
Während Nuredas Abwesenheit kommt es in Chile zu einem Militärputsch. Nureda kehrt schwer krank auf die Insel zurück und wird in seinem Haus vom Militär bewacht. Kurze Zeit später wird auch Mario verhaftet und aus seinem Familienglück gerissen.
Von diesem Film wurde 15 Jahre später ein Remake gemacht. Der Film heißt „Il Postino“ und gewann einen Oscar.

Russendisko

Produzent:
Christoph Hahnheiser, Arthur Cohn
Co-Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Black Forest Films
Regie:
Oliver Ziegenbalg
Hauptdarsteller:
Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke, Christian Friedel
Herstellungsjahr:
2012
Format:
35mm
Verleiher:
Paramount Pictures Germany
Inhalt:

Adaption des Bestsellers von Wladimir Kaminer. Im Sommer 1990 nutzen die drei jungen Russen Wladimir (Matthias Schweighöfer), Mischa (Friedrich Mücke) und Andrej (Christian Friedel) die Umbruchphase in Osteuropa, um nach Deutschland auszuwandern. Sie träumen von einem neuen Leben im Berlin Anfang der 90er Jahre, einem der wohl spannendsten Orte der Welt zu dieser Zeit, so kurz nach dem Mauerfall. Mit ein paar wenigen Rubeln in der Tasche fahren sie nach Ost-Berlin und träumen von einem neuen Leben. Andrej will schnell reich werden, Mischa als Musiker Karriere machen und Wladimir hat noch kein Ziel, dafür ist er immer zur Stelle, wenn einer Hilfe braucht. Eines Tages trifft er Olga (Peri Baumeister) und verliebt sich in sie, was die Freundschaft der jungen Russen die Probe stellt.

Satanstango

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Ruth Waldburger
Produktion:
Mozgókép Társulás és Alapitvány, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, Vega Film AG
Regie:
Béla Tarr
Hauptdarsteller:
Peter Berling, Mihály Vig, Putyi Horváth, László Lugossy
Herstellungsjahr:
1994
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Internationale Filmfestspiele Berlin 1994; Internationales Forum des Jungen Films; Internationale Filmfestspiele Locarno 1994
Inhalt:

Der Herbst hält Einzug in einem heruntergekommenen Dorf in Ungarn. Für die verarmten Leute im Dorf ist das die schlimmste Zeit im Jahr. Die ohnehin schon deprimierten Menschen sind fast ausnahmslos dem Alkohol verfallen. Sie leben in der Einöde und haben den ganzen Tag nichts zu tun. Lug und Betrug sowie Krankheit und Tod prägen den Alltag der Menschen.
Doch es wird seltsam:Ein kleines Mädchen quält erst kleine Katzen und bringt sich kurze Zeit später um. Die Bewohner wollen fliehen. Aber zum Aufbruch fehlt ihnen der Mut. Dann taucht Irimis auf, ein falscher Prophet, der mit einer flammenden Rede am Grab des kleinen Mädchens die Menschen in seinen Bann zieht. Er verspricht ihnen ein besseres Leben an einem viel schöneren Ort – wenn sie ihm ihr Erspartes überlassen.

The Man From London

Produzent:
Joachim von Vietinghoff, Gabor Teni, Miriam Zachar, Paul Saadoun, Christoph Hahnheiser
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion, Cinema Soleil, TT Filmmühely, 13 Productions, Black Forest Films
Regie:
Béla Tarr
Hauptdarsteller:
Miroslav Krobot, Tilda Swinton, Erika Bok, Peter Fitz
Herstellungsjahr:
2007
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 2009, Wettbewerb
Inhalt:

Maloin (Miroslav Krobot) arbeitet als Gleisrangierer an einem Bahnhof, der direkt am Hafen liegt. Während einer Nachtschicht beobachtet er von seinem Rangierturm aus einen Mord, bei dem ein Koffer ins Wasser fällt. Der Koffer, den Maloin aus dem Meer zieht, ist voller Geld. Seiner Tochter (Erika Bók) und seiner Frau (Tilda Swinton) verheimlicht er diesen Fund, während sich der wahre Besitzer Brown (János Derzsi) an seine Fersen heftet. Es dauert nicht lange und ein geheimnisvoller Inspektor aus London (István Lénárt, „Dealer“) betritt die Szenerie…

Verfehlung

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
DEFA, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Heiner Carow
Hauptdarsteller:
Angelica Domröse, Gottfried John
Herstellungsjahr:
1992
Format:
35mm
Inhalt:

Die Liebe zwischen einer ostdeutschen Putzfrau und dem Hafenarbeiter Jacob aus Hamburg wird durch das politische System der DDR beeinflusst. Sie glaubt, in dem Hamburger ihre große Liebe gefunden zu haben. Ihr Glück halten beide allerdings geheim. Der Grund dafür ist nicht die Angst, eine politische Verfehlung zu begehen, sondern die Furcht vor dem Gerede der Leute in ihrem Heimatort und die Scham vor ihren Kindern. Obwohl die beiden Verliebten keine politischen Ambitionen haben, geraten sie in das Räderwerk von Bespitzelung, Abschiebung und Schikanen.

Verlorene Landschaft

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF, DEFA
Regie:
Andreas Kleinert
Hauptdarsteller:
Roland Schäfer, Friederike Kammer, Sylvester Groth, Christine Gloger, Christoph Engel, Frank Stieren
Herstellungsjahr:
1992
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Adolf Grimme Preis 1993; Internationale Filmfestspiele San Sebastian 1993, Wettbewerb
Inhalt:

Als gebürtiger Ostdeutscher und erfolgreicher westdeutscher Politiker kehrt Elias nach der Nachricht vom Tod seiner Eltern in die Heimat zurück. Surrealistisch verzerrt, skizziert der Regisseur dort eine Gesellschaft, die ihren Wandel in einem Zeitloch zu vollziehen scheint. Die Schilderung der Charakteristika eher untypischer Eltern und die Darstellung einer ‚anderen Kindheit’ auf einer Reise zu den Wurzeln menschlichen Handelns suchen Erklärungsversuche für eine Flucht in eine andere Gesellschaftsordnung.
Mit der Realität konfrontierend, die verschiedenen gesellschaftlichen und sozialen, aber auch physischen Landschaften in Ost und West malend, zeichnet der Film ruhig und poetisch ein Stück deutsche Gegenwart seit der Wiedervereinigung.Zwei junge Männer und eine Frau wachsen gemeinsam im Berliner Arbeiterviertel Wedding auf und treffen sich nach Jahren auf einem verlassenen Bahnhof wieder. Vom Leben nicht gerade begünstigt, ziehen die Freunde bei ein paar Flaschen Bier eine bittere Lebensbilanz:einer der Männer heiratet, um sozial aufzusteigen, der andere hat Ärger mit einem Gerichtsvollzieher und die dritte im Bund vegetiert in einem Möbelgeschäft vor sich hin. Gemeinsam entdecken sie fast vergessene Träume und Sehnsüchte wieder. Beflügelt von den Erinnerungen starten sie einen Ausbruchsversuch, um die alten Träume doch noch einmal leben zu können.

Viktor Vogel - Commercial Man

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion, Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH
Regie:
Lars Kraume
Hauptdarsteller:
Alexander Scheer, Götz George, Julien Lambroshini, Nele Mueller-Stöfen, Chulpan Khamatova, Vadim Glowna, Maria Schrader
Herstellungsjahr:
2001
Format:
35mm
Inhalt:

Der junge Viktor Vogel hat einen Traum:eines Tages reich und berühmt werden. Am liebsten würde er in der Werbebranche tätig sein. Seine favorisierte Firma ist Brainstorm, eine Frankfurter Werbeagentur. Dort platzt er eines Tages ohne Voranmeldung in eine wichtige Präsentation für die neue Opel-Kampagne. Bei dem Agentur-Boss sowie dem Creative Director hat Viktor einen bleibenden Eindruck hinterlassen, jedoch keinen guten. Trotz seines peinlichen Auftritts ist zumindest die Marketingdirektorin von Viktors ehrlicher und direkter Art angetan und verhilft ihm unverhofft zu einem Job bei Brainstorm. Viktor ist außer sich vor Freude als er auch noch erfährt, dass er die neue Speedster-Kampagne leiten soll. Überglücklich hat er nicht nur seinen Traumjob bekommen, sondern auch seine Traumfrau kennen gelernt. Doch schon bald deutet sich das erste Dilemma an. Viktor muss sich zwischen Freundschaft und Karriere, Liebe und Verrat entscheiden.

WIE ICH EIN NEGER WURDE

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Roland Gall-Filmproduktion
Regie:
Roland Gall nach der literarischen Vorlage „Jugend ohne Gott“ von Ödon von Horwarth
Hauptdarsteller:
Gerd Baltus, Walter Ladengart, Wolf Euba, Helmut Alimonta, Veronika Fitz, Heidi Ederer, Linda Caroll
Herstellungsjahr:
1970
Format:
35mm
Inhalt:

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges:Mit seiner sozialliberalen Einstellung gegenüber Ausländern und Andersdenkenden gerät der junge Gymnasiallehrer Lorenz rasch in die Schusslinie nationalistisch gesinnter Eltern und Schüler. Denn er wird beschuldigt, Staatsfeinde zu dulden. Die Situation eskaliert, als Lorenz mit einer Gruppe 15-jähriger Jungs in ein Zeltlager fährt, das der vormilitärischen Ausbildung dient. Einer der Jungs verliebt sich in ein Mädchen, das in einer Höhle im Wald lebt – es kommt zu Reibereien unter den Halbwüchsigen.
Eines Morgens wird einer der Klassenkameraden tot in seinem Zelt aufgefunden und Lorenz kann nicht verhindern, dass das Mädchen – unschuldig an diesem Mord – zur Verantwortung gezogen wird. Er emigriert nach Afrika, wo er glaubt, durch seine Einstellung und seine Fähigkeiten Veränderungen in einer toleranteren Gesellschaft bewirken zu können.
Der Film basiert auf dem Roman „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth.

Wedding

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, , Metropolis
Regie:
Heiko Schier
Hauptdarsteller:
Angela Schmid-Burgk, Roger Hübner, Heino Ferch
Herstellungsjahr:
1989
Format:
35mm
Preise/Festivals:
Filmfest Hof 1989
Inhalt:

Zwei junge Männer und eine Frau wachsen gemeinsam im Berliner Arbeiterviertel Wedding auf und treffen sich nach Jahren auf einem verlassenen Bahnhof wieder. Vom Leben nicht gerade begünstigt, ziehen die Freunde bei ein paar Flaschen Bier eine bittere Lebensbilanz:einer der Männer heiratet, um sozial aufzusteigen, der andere hat Ärger mit einem Gerichtsvollzieher und die dritte im Bund vegetiert in einem Möbelgeschäft vor sich hin. Gemeinsam entdecken sie fast vergessene Träume und Sehnsüchte wieder. Beflügelt von den Erinnerungen starten sie einen Ausbruchsversuch, um die alten Träume doch noch einmal leben zu können.

Wenn wir zusammen lebten

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, WDR
Regie:
Antonio Skármeta
Hauptdarsteller:
Nelson Villagra, Oscar Castro, Anita Castro, Beltran Skármeta, Peter Lehmann, Theatergruppe El Alpeh (Paris)
Herstellungsjahr:
1983
Format:
16mm + 35mm
Auftraggeber:
WDR

Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF, La Sept, Channel Four, ZDF
Regie:
Heiko Schier
Hauptdarsteller:
Max Tidof, Stephanie Phiipp, Heino Ferch, Gunter Berger, Florian Mertens, Peter Fitz, Kathrin Fröhlich
Herstellungsjahr:
1990/91
Format:
35mm
Inhalt:

Ein junger Maler kämpft um Anerkennung in der Berliner Kunstszene. Als er sein Ziel endlich erreicht, trennt er sich von seiner Geliebten. Diese rächt sich an ihm, indem sie seine Bilder zerstört.
Die unglückliche Liebesgeschichte verbindet kritische Seitenblicke auf die Kunstszene mit einer in Ansätzen allgemeinen Betrachtung über den Wert und die Wirkung von Kunst.

Zugzwang

Produzent:
Joachim von Vietinghoff
Produktion:
Von Vietinghoff Filmproduktion GmbH, ZDF
Regie:
Mathieu Carriére
Hauptdarsteller:
Victoria Tennant, Stuart Wilson, Michael Marwitz
Herstellungsjahr:
1989
Format:
35mm
Auftraggeber:
ZDF
Preise/Festivals:
Filmfestspiele Cannes 1989, Un Certain Regard
Inhalt:

Der ehemals erfolgreiche Pianist Lucas Tillmann zieht zusammen mit seiner dreijährigen Tochter Isabelle und seiner Frau Alice nach Berlin, damit Alice eine Stelle als Architektin annehmen kann. Lucas langweilt sich zunehmend in der Hauptstadt, bis er seinem alten Freund Alex und dem jungen Schwarzen Clarence begegnet. Eine längst besiegt geglaubte Sucht bricht wieder aus:die Besessenheit vom Blitzschach und Backgammon.
Er kann sich immer weniger dem verführerischen Sog entziehen, bis er das verliert, was er am meisten liebt:seine Familie und seine berufliche Existenz.